Südasien-Journalistenreise

Südasien-Journalistenreise

Länder wie Pakistan, Afghanistan oder Indien sind seit Jahren in das Blickfeld der Weltpolitik gerückt. Die Berichterstattung zu diesen Regionen ist umfangreich und beschäftigt sich überwiegend mit der terroristischen Bedrohungslage. Gerade aufgrund dieser Gefährdungsrealität ist es fast ausschließlich Korrespondenten der großen Redaktionen vorbehalten, diese für die Medienkonsumenten so bedeutenden Länder zu bereisen.

Aus diesem Grund stellt sich die Frage: Wie gut kennt der einzelne Journalist diese Staaten? Unter der Leitung von Ul-Haq Shams (Fachgruppe „Journalismus in Süd- und Zentralasien“) in Kooperation mit Behörden und Institutionen hat eine erste und sehr erfolgreiche Journalistenreise nach Pakistan im Mai 2010 stattgefunden.

Beteiligte Medien bei der Reise nach Pakistan: n-tv, RTL, TV-Berlin, ARD, Die Welt, Süddeutsche Zeitung, Wiener Zeitung, DPA.

Der Korrespondent Ul-Haq Shams hat sich als Asien- und Terrorexperte einen Namen gemacht. Mit der Präsenz vor Ort haben die Teilnehmer dieser Pressereise anderen etwas voraus.

Denn zuweilen können Journalisten nur berichten, worüber Kollegen vor Ort berichten. Außerdem haben die Teilnehmer Einzelheiten über den Aufbau einer Journalistenschule in Pakistan erfahren, welche mit Unterstützung der deutschen Journalisten und Unternehmen entstehen soll. Obwohl Informationstempo und -quantität der verfügbaren Nachrichten zugenommen haben, wissen selbst unter uns Medienmachern nur wenige aus erster Hand, unter welchen Umständen die Menschen in Pakistan oder Afghanistan leben. Die Berichterstattung orientiert sich allzu oft nur an den sensationellen Ereignissen rund um den Terror, der Alltag wird dabei häufig ausgeblendet oder kommt zu kurz. Der Raum des Bulletins bleibt so für Ereignisse reserviert, welche kaum mehr als ein Schlaglicht auf ein Land werfen. Nun gilt es, aus diesem Kreislauf auszubrechen und sich gleichzeitig einen exklusiven Informationsvorsprung zu verschaffen. Es wurden Gespräche mit den offiziellen Regierungsvertretern, örtlichen Medienmachern und der lokalen Bevölkerung geführt. Die Journalistendelegation traf sich mit verschiedenen pakistanischen Politikern, Schulen, Universitäten und vielen weiteren Institutionen, genauso haben die Journalisten über deren Auswirkungen auf die Bevölkerung erfahren. Berichte über den Alltag sind schließlich auch näher an der Lebenswirklichkeit der hiesigen Leser, Zuhörer und Zuschauer. Journalisten können vor Ort eigene Quellen erschließen und so schließlich ein realistisches Bild zeichnen.

Die Kosten für die Reise pro Person beträgt 1.900,- Euro, beinhaltet Flug, Unterkunft und alle Aktivitäten in Pakistan, der Rest der entstehenden Kosten wird vom „Government of Pakistan“ übernommen, denn erfahrungsgemäß ist es den meisten Journalisten und Freelancern kaum möglich, eine derartige Reise alleine zu arrangieren.

Es bedankt sich die Pakistanische Botschaft besonders bei dem Journalistenzentrum in Hamburg für Ihre Unterstützung.

Die Nachfrage nach Journalistenreisen hat stark zugenommen, deswegen gab es im Jahr 2011 eine weitere Reise und in 2012 sogar 2 Reisen.

Erfahrungsgemäß ist die Nachfrage für solche Reisen weiterhin sehr groß, daher möchten wir Sie um frühzeitige Anmeldung oder Interessebekundung für die nächste Reise in 2013 unter shamsul-haq@hotmail.de bitten, damit wir Sie frühzeitig kontaktieren können.

Embassy of Pakistan

Press Section

Schaperstr. 29

10719 Berlin-Wilmersdorf

Tel.: 030 212 44 140

Fax: 030 212 44 240

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