Fachmann für Terrorismus und Migrationsfragen: Shams Ul-Haq berichtet aus KrisengebietenBad Marienberg. Eigentlich stand Journalist nicht ganz oben auf seiner Wunschliste der Berufe, verrät Shams Ul-Haq. „Ich bin ein Seiteneinsteiger. 

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  • 29.09.2015, 15:54 Uhr | aktualisiert: 29.09.2015, 15:54 Uhr

Fachmann für Terrorismus und Migrationsfragen: Shams Ul-Haq berichtet aus Krisengebieten

Für den Fernsehsender N24 berichtet Shams Ul-Haq als Terrorismusexperte auch live aus Krisengebieten, wie hier aus Afghanistan.

VON Markus Kratzer

Vor allem der Fernsehsender N24 greift immer wieder auf seine Dienste zurück, befragt ihn als Terrorisumus- und Migrationsexperten. „Ich war einer der ersten Journalisten, der zur Bundeswehr nach Afghanistan geflogen ist. Das war vor zwölf Jahren und für mich eine große Ehre“, erinnert er sich. Dass er zwischen verschiedenen Mentalitäten und Sprachen vermitteln kann, sieht er auch heute noch als ein Hauptwesensmerkmal seiner Berichterstattung an.

Viele Persönlichkeiten der politischen Bühne hat Shams Ul-Haq schon vor dem Mikrofon gehabt, sei es der deutsche Außenminister Frank- Walter Steinmeier oder die ehemalige Premierministerin Pakistans, Benazir Bhutto, die 2007 ermordet wurde. Aber auch bei Grö- ßen des Showgeschäfts wie Thomas Gottschalk zeigt Ul-Haq keine Berührungsängste. Journalistische Arbeit ist für ihn auch Aufklärungsarbeit. „Ich halte zum Beispiel auch Vorträge an Universitäten.

Dort geht es oft um das Thema Glauben.“ Für ihn ist es wichtig, zu vermitteln, dass die Grundregeln des Islams nicht mit dem übereinstimmen, was Extremisten fälschlicherweise daraus ableiten. „Keine Religion sagt, du sollst den anderen umbringen. Das ist gegen alle Menschlichkeit“, so sein eindeutiges Bekenntnis zur Gewaltfreiheit.

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